Der Lang-Lkw in Baden-Württemberg

LkwEinsatz von innovativen Fahrzeugkonzepten zur Optimierung des Transportvolumens und Reduzierung von Schadstoffemissionen.

Am 1. Januar 2012 ist die Ausnahmeverordnung zum bundesweiten Feldversuch mit Lang-Lkw in Kraft getreten. Grundlage hierfür ist der Koalitionvertrag zwischen CDU, CSU und FDP der 17. Legislaturperiode, in dem sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt hat, neue Nutzfahrzeugkonzepte durch maßvolle Erhöhung der Lkw-Fahrzeuggrößen und -gewichte zu ermöglichen. In einem bundesweiten Feldversuch sollen Chancen und Risiken des Einsatzes größerer Lastkraftwagen evaluiert werden.

Auch der im November 2010 veröffentliche Aktionsplan Güterverkehr und Logistik betont die Notwendigkeit, in einem Feldversucht mit Lang-Lkw die ökonomischen, ökologischen und verkehrlichen Auswirkungen dieser Fahrzeuge zu untersuchen, um auf Grundlage dessen entscheiden zu können, ob die dauerhafte Zulassung dieser Fahrzeuge in Übereinstimmung mit einem zu ändernden EU-Recht vorteilhaft ist (1).

In der seit dem 01. Januar 2012 geltenden Ausnahmeverordnung ist definiert, welche Fahrezugabmessungen und -gewichte maximal erlaubt sind und in welchen Bundeländern und auf welchen Streckenabschnitten der Einsatz von Lang-Lkw zulässig ist (2). Unter einem Lang-Lkw wird dabei ein Lkw mit einer Gesamtlänge von max. 25,25 Meter verstanden. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 40 Tonnen; beim Einsatz im Kombinierten Verkehr sind (wie auch bei den Standardgliederzügen) bis zu 44 Tonnen zulässig.

(1) BMVBS 2010, S. 5 (2) LKWÜberlStVAwsnV. 2011

Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen in Wirtschaft und Umwelt des Feldversuches: LogBW Vortrag Lang-Lkw