Ladungssicherung im Straßengüterverkehr

Eine Dachrinne auf der A 480 bei Gießen, ein Sofa auf der A 3 bei Dortmund, ein
Styroporblock auf der A 8 bei Stuttgart oder Betonstahlmatten auf der B 27 in
Stuttgarts Innenstadt (siehe Titelbild) – die täglichen Radiomeldungen über verlorene
Gegenstände auf den Straßen sind oft kurios und zeigen doch nur die Spitze des Eisberges.
Die häufigste Ursache für solche Verluste ist schlechte oder fehlende Ladungssicherung.
Dennoch ist insbesondere bei in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen
die Beanstandungsquote erfreulich niedrig. Von über 73.000 im Jahr 2009
vom Bundesamt für Güterverkehr (BAG) kontrollierten Fahrzeugen ließ die Ladungssicherung
nur bei rund 1.300 Lkw zu wünschen übrig. Das entspricht einer Quote von
1,8 Prozent.
Dass die IHK diesem Thema dennoch eine eigene Publikation widmet, hat zwei
Gründe. Zum einen zeigen viele Beratungsgespräche der IHK-Ansprechpartner, dass
nach wie vor vielfach Unkenntnis über die Schnittstellen der Verantwortlichkeiten
besteht. Wann muss der Absender aktiv etwas tun? Hat nicht der Fahrer allein die
Verantwortung für sein Fahrzeug? Was ist, wenn es eilt und der Fahrer aushilft, um
schnell vom Hof zu kommen? Zum anderen führt eine fehlerhafte Ladungssicherung
oftmals zu besonders schweren Unfällen mit Personenschäden. Wenn dann die
Staatsanwaltschaft aktiv wird und sich auf die Suche nach dem Verantwortlichen begibt,
ist es sehr beruhigend, wenn man die eigenen Pflichten ordnungsgemäß erfüllt
hat.
Daher richtet sich diese Broschüre gleichermaßen an Absender und Empfänger, an
Verlader, Spediteure und Frachtführer.

Auf der Seite der IHK Stuttgart können Sie Das 1 × 1 der Ladungssicherung im Straßengüterverkehr herunterladen. Es sollte Ihnen einen kompetenten Überblick v.a. im Hinblick auf rechtliche Hintergründe oder Folgen geben.

Die Ladungssicherung ist und bleibt also ein wichtiges Thema in der Transportlogistik, inbesondere im Straßenverkehr. Technisches Wissen ist dabei genauso wichtig wie Praxis und das Wissen um eventuelle Folgen jeglicher Art.
Mittlerweile finden sich zahlreiche Unternehmen, die sich mit dieser Thematik befassen, entsprechende Lösungen und Schulungen anbieten. So z.B. unser Kooperationspartner Modulasi GmbH , der für seine Kunden praxisnahe, individuelle Lösungen entwickelt und sein Wissen durch Weiterbildungsmaßnahmen weitergibt.

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